Lehrer*in zu sein, heißt Alchemie zu betreiben. Denn genau wie ein Alchemist Edelmetalle formt, formt der Lehrer seine Schüler.  Die Lehrer des 21. Jahrhunderts sind bereit über ihre Grenzen hinaus zu gehen, zu wachsen und mit großer Neugier dorthin zu gehen, wohin kein Mensch je zuvor gegangen ist. Sie setzen ihre ganze Energie darin ein, Wissen bedingungslos zu vermitteln aber auch Neues zu lernen.

Ich habe einmal gelesen, dass Lehrer ähnlich wie Lider seien: vertrauenswürdig, souverän, loyal, zuverlässig, ehrlich und authentisch. Der respektvolle Umgang also sollte die Basis für eine gelungene Beziehung zwischen Lehrern und Schülern sein. Es sollte ein Zusammenspiel von Geben und Nehmen sein, in dem die Lehrenden ihre Schüler fördern, motivieren und das Beste aus ihnen herausholen.

Lehrer sind es, die eine Struktur aufrechterhalten. Sie halten die Klassendynamik zusammen. Sie sind diejenigen, die mit Liebe jede einzelne Person unterrichten. Denn wie einst der Pädagoge Adolph Diesterweg sagte, Lehrer und Schüler „tauschen die Seelen gegeneinander aus.“

Die alten Indianer pflegten einander zu sagen: „Du bist ich.“  Würden wir jedem so begegnen, gäbe es unserem Wachstum kein Ende.

Es ist aber unser Ego, der uns im Weg steht, diese so bedeutende Aufgabe mit voller Aufrichtigkeit auszuüben.

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